Pressemitteilungen

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich Presseinformationen zum Faust-Festival München 2018 runterzuladen. Für Rückfragen rund um das Faust-Festival München 2018 stehen wir gerne zur Verfügung. Wenn Sie regelmäßig unsere Pressemitteilungen erhalten wollen, schreiben Sie bitte an presse@faustfestival.com.

Faust lockte 250.000 Besucher zum Festival

Mit über 750 Veranstaltungen und einem unerwartet hohen Besucheransturm zieht das Faust-Festival München 2018 eine erfolgreiche Bilanz

Wenn Goethe das noch erlebt hätte! Fünf Monate lang prangte der Titel seines berühmten Dramas schwarz auf gelb vor Kultureinrichtungen, an Hotels und Restaurants, S-Bahn-Aufgängen und Plakatsäulen in ganz München. Und Faust-Interessierte strömten in die großen und auch vielen kleineren Veranstaltungen, die von mehr als 200 Kulturinstitutionen während des Festivals angeboten wurden.

„Gemeinsam haben wir ein großartiges Ergebnis erzielt. Wir gehen von rund 250.000 Besucherinnen und Besuchern aus. Allein 220.000 wurden dort gezählt, wo es Eintrittskarten gab“, sagt Anna Kleeblatt, Projektleiterin des Faust-Festivals. „Hinzu kommen aber noch zahlreiche Besucher von kostenfreien Aktionen wie zum Beispiel Installationen im öffentlichen Raum, dem Selfie-Pudel in den Fünf Höfen oder der Lektüre-Ecke im Festivalzentrum Gasteig.“ 

„Dass dieses einzigartige Festival beim Publikum so gut angekommen ist, übertrifft alle unsere Erwartungen“, sagt Max Wagner, Gasteig-Geschäftsführer und gemeinsam mit Kunsthallen-Direktor Roger Diederen Mitinitiator des Festivals. „Aber ebenso wichtig sind auch die unzähligen neuen Kontakte und Verknüpfungen innerhalb der Münchner Kulturszene über alle Grenzen hinweg. Dieses Festival hat Maßstäbe gesetzt, was Kultur in München künftig auch sein kann.“

„Die Institutionen der Stadt haben geradezu auf eine solche Gelegenheit gewartet“, sagt Roger Diederen, Direktor der Kunsthalle München. „Die vielen unterschiedlichen Aspekte des Faust-Stoffes haben München als Kulturstadt leuchten lassen.“

Die Ausstellung „Du bist Faust. Goethes Drama in der Kunst“ in der Kunsthalle München war nicht nur Kern und Ausgangspunkt, sondern auch einer der Besuchermagneten des Festivals, dem sich innerhalb kürzester Zeit 237 weitere Kulturinstitutionen und Partner angeschlossen haben. Insgesamt waren in München allein 47 Ausstellungen zu sehen, die sich in unterschiedlicher Weise dem Thema „Faust“ widmeten und von rund 140.000 Menschen besucht wurden. 

In insgesamt 756 Veranstaltungen gab es fünf Monate lang den geballten „Faust“. Von der kuscheligen Erzählstunde im Wohnzimmer bis hin zum Mega-Event mit mehreren tausend Besuchern zur Walpurgisnacht im Gasteig. Von der One-Man-Show bis hin zu großen Konzerten mit mehreren hundert Mitwirkenden. Vom klassischen Vortrag bis zur digitalen App, die man sich zum Faust-Spaziergang herunterladen konnte. Alleine an den Münchner Theatern konnten zum Beispiel Faust-Interessierte im Rahmen des Festivals 22 Premieren und Uraufführungen erleben.

Knapp 80.000 Besucherinnen und Besucher verzeichneten die 45 Konzerte, 150 Theater-, Oper- und Ballett-Aufführungen, 88 Filmvorführungen, 118 Vorträge, Gespräche und Lesungen, 208 Führungen sowie Ausstellungseröffnungen und Partys. Dazu kamen noch die Zuschauer von insgesamt 24 Hörfunk- und TV-Sendungen des Bayerischen Rundfunks, die Nutzer von digitalen Angeboten speziell zum Faust-Festival – und nicht zu vergessen alle, die sich eine oder zwei Halbe der eigens gebrauten 4.000 Liter „Faustus“ Weizenbock am Nockherberg schmecken ließen oder sich eine der 1.300 Flaschen des von Feinkost Käfer extra aufgelegten Festival-Weins gegönnt haben.

Insgesamt waren über 250 Veranstaltungen quer durch alle Genres unentgeltlich zu besuchen. Drei Benefiz-Veranstaltungen unterstützten zu hundert Prozent wohltätige Zwecke.

„Verweile doch! du bist so schön!“ – Das Faust-Festival lädt zum Sommer-Finale

In den Sommermonaten geht das Faust-Festival ins Freie und läutet damit das Finale der fünfmonatigen Festivalzeit ein - Faust-Open Air in der ganzen Stadt!

Wenn die Sonnentage länger und länger werden, lockt das Faust-Festival mit zahlreichen Veranstaltungen nach draußen. Mit einem aufwändigen Wandelkonzert schraubt sich das Münchener Kammerorchester hoch hinauf im WERK 3, wo der neue Münchner Konzertsaal entstehen wird; Treppenhäuser, Fahrstühle, Balkone und Büroräume werden zum temporären Konzert- und Klangraum (16.06.). Faustisch wird es auch in der UniCredit Festspiel-Nacht (23.06.); bei der Eröffnung der Opernfestspiele begegnen sich Künstler und Zuschauer rund um die FÜNF HÖFE. Das FILMFEST MÜNCHEN präsentiert unter freiem Himmel acht Filme mit 32 Fäusten in Boxhandschuhen (29.06.-06.07.), SPIELARTe gestaltet seine Gretchenkomödie à la Commedia dell’ Arte (28./29.06.) und Hannes Kohlmaier hat ein besonderes Schmankerl: Das Puppentheater vom Faust im Biergarten Heide-Volm in Planegg (07./19.07.). Im Brunnenhof der Residenz steht die Operngala der Jungen Münchner Symphoniker ganz im Zeichen des „Faust“ (25.07.).

Das Faust-Festival geht in die Endrunde

Im Gasteig als Festivalzentrum setzen die Tänzer vom Gärtnerplatztheater und von Iwanson International Hansjörg Albrechts neue Bearbeitung von Liszts Faust-Symphonie für „Orgel & Tanz“ choreographisch  in Szene (13.06.). Bei „Goethe im Gasteig“ sind Rüdiger Safranski und Hendrik Birus im Gespräch mit dem Goethe-Kenner Manfred Osten (15./21.06.). Das Münchner Galerie Theater zeigt beide Teile von „Faust“ direkt nacheinander an einem Tag (23./24.06.). Murnaus Stummfilm-Klassiker kommt mit den Münchner Symphonikern in die Philharmonie (27.06.) und mit Lucia Lacarra und Marlon Dino kehren zwei Ballett-Koryphäen mit dem Ballett Dortmund in „Faust II - Erlösung!“ nach München zurück (10.07.).

Auch auf den anderen Bühnen der Stadt drängt sich ein dichtes Programm rund um den „Faust“. Die Theaterakademie August Everding fragt „Faust - vielleicht?“ mit SchauspielerInnen aus Istanbul (12./14.06.). Die Pasinger Fabrik ruft zur Impro-Oper mit LaTriviata (22./23.06.). Eine szenische Uraufführung mit Chor präsentiert der Akademische Gesangsverein (22.-24.06.) und im Gärtnerplatztheater widmet sich das bewährte Trio um Michael Lerchenberg auf bayerische Art Goethes Drama (28.06.). Zwischen Jahrmarktattraktion und Revue changiert „Dr. Faustus‘ Magical Circus Part II“ im Bürgerhaus Pullach (26.06.). Das Hofspielhaus schickt mit „!! FaustFakeFaust !?“ die Jugend ins Rennen (18.-25.07.) und in der Reihe „Flimmerkammer Spezial“ spürt das Orchester Jakobsplatz der Originalmusik zu Murnaus Stummfilm nach (20.07.). In der Teamtheater Tankstelle wird der „Faust“ in der Neuen Deutschen Peking-Oper untersucht (27.07.).

Mit poetischen, wissenschaftlichen und auf alle Fälle aktuellen Facetten des Faust-Stoffes setzt sich das Vortrags-Programm auseinander. Michael Weiser performt „Faustische Viechereien, Abenteuer und Verbrechen“ im Buchpalast (11./19./27.06.). Mit bekannten Stimmen aus dem BR-Programm zeigt „Goethe - Humboldt - Faust“ eine Textcollage mit Musik zwischen Poesie und Wissenschaft inmitten der Ausstellung „Du bist Faust“ in der Kunsthalle (14.06.). Das Institut acatech diskutiert mit Wissenschaftlern und Philosophen, wie viel „Faust“ in der Technik steckt und wie viel Technik in „Faust“ (26.06.).

Halbzeit beim Faust-Festival: Mehr als 125.000 Besucher

Zur Halbzeitbilanz hat das Faust-Festival München 2018 die Marke von 125.000 Besuchern weit überschritten. Das Festival feiert dies mit einem „Bergfest für alle“ bei „RE-ACT!“ in der Kunsthalle am 17. Mai. Bis Ende Juli stehen weitere 300 Veranstaltungen auf dem Programm.

Sehr viele Münchnerinnen und Münchner haben sich in den vergangenen Monaten vom Faust-Fieber anstecken lassen. Sie sind durch Ausstellungen geschlendert, haben Theater, Kinos und Konzertsäle besucht, Vorträge gehört und Kunstaktionen bestaunt. Und das alles zum Thema „Faust“. „Bei 350 Veranstaltungen und 33 Ausstellungen wurden mehr als 125.000 Festival-Besucher gezählt. Dazu kommen noch die unzähligen Besucher von Veranstaltungen im öffentlichen Raum und beim Einzelhandel, wie beispielsweise der Installation am Siegestor oder den Aktionen bei Ludwig Beck und in den Fünf Höfen“, sagt Projektleiterin Anna Kleeblatt.

„München mag Faust. Das ist schon jetzt ein großartiger Erfolg für alle, die beim Festival mitgemacht haben. Von einem solchen Ansturm haben wir nicht zu träumen gewagt“, sagt Max Wagner, Gasteig-Geschäftsführer und Initiator des Festivals gemeinsam mit der Kunsthalle München. Deren Direktor Roger Diederen ergänzt: „Die Offenheit des Münchner Publikums für das Thema hat mich stark beeindruckt. Das möchten wir mit allen Interessierten feiern.“ Am 17. Mai findet „RE-ACT!“ in der Kunsthalle als „Bergfest“ des Festivals statt. Die DJs Christian Löffler und Benna vom Harry Klein Club und ein damit verbundener Besuch in der Ausstellung „Du bist Faust“ laden dazu ein, in die Atmosphäre des Festivals einzutauchen.

 

Noch 300 Veranstaltungen bis Festivalende

Bis Ende Juli sind weiterhin elf Ausstellungen zu sehen, die sich mit dem Faust-Stoff beschäftigen: in der Kunsthalle, im Deutschen Theatermuseum, im Museum Reich der Kristalle, in der Staatlichen Münzsammlung, in den Fünf Höfen, im Hotel Bayerischer Hof, in der Augenarztpraxis Gaissinger sowie von Hanspeter Higel, Martin Stein und Michel Montecrossa. Einige Ausstellungen enden bereits früher. Neu hinzu kommen Ausstellungen im Buchplast zu den Faust-Illustrationen von Klaus Ensikat (ab 4. Juni) und im Münchner Künstlerhaus zu den Gemälden von Georg Jenisch (ab 5. Juli). In St. Margaret finden bis Ende Juli fünf weitere Ausstellungen zu „Faust“ statt, von denen die erste „Faust - Worte - Fahnen“ am 19. Mai startet.

Das Theater wartet auch in der zweiten Festivalhälfte mit außergewöhnlichen Spielorten und Fassungen auf. „Der Meister und Margarita“ entführt im Münchner Lustspielhaus in die russische Variante des Faust-Stoffes (24. und 25. Mai). Im Garten des Neuen Schlosses Schleißheim präsentiert das Bretterhaus Wien das Stationentheater „Faust III“ (24. bis 26. Mai).

Zu „Dr. Faustus‘ Magical Circus Part II“ lädt am 26. Juni Mephistopheles ins Bürgerhaus Pullach: der komplette „Faust II“ wie man ihn noch nie gesehen hat zwischen Weimarer Klassik, „Rocky Horror Show“ und Monty Python. Am 7. und 19. Juli spielt Kohlmaiers kurioses Kasperltheater im Biergarten Heide-Volm in Planegg.

Musik und insbesondere der Tanz rücken in der zweiten Hälfte des Festivals stärker in den Fokus. In Gebärdensprache zeigt das imago tanzstudio am 18. Mai Szenen aus „Faust“ I und II zur Musik von Carl Orff. Ebenso steht „Tanz den Gasteig“ am 26. Mai in diesem Jahr im Zeichen des „Faust“: Das größte Tanzfest der Stadt findet unter dem Motto „Walpurgisnacht“ statt. Am 13. Juni sind Orgel und Tanz in der Philharmonie im Gasteig zu erleben: Hansjörg Albrecht komponierte für Liszts Faust-Symphonie eine Orgelfassung; Matteo Carvone entwickelt dazu eine Choreographie für die Tänzer von Iwanson International und des Gärtnerplatztheaters. Die whiteBOX präsentiert am 16. Juni das Münchener Kammerorchester auf seinem Weg durch das Werk 3 - Treppenhäuser, Fahrstühle, Balkone und Büroräume werden zum temporären Konzert- und Klangraum. Murnaus Stummfilmklassiker „Faust - eine deutsche Volkssage“ kommt in der Vertonung von Bernd Schultheis mit den Münchner Symphonikern am 27. Juni in die Philharmonie im Gasteig.

Mit Faust in den Mai feiern

Am verlängerten Wochenende von 26. April bis Ersten Mai wird der „Faust“ gefeiert: Von Der Langen Nacht der Musik mit mehr als 400 Konzerten bis zur Walpurgisnacht ist viel geboten. In den folgenden Wochen wird weiter getanzt, gespielt und gesungen - auf Teufel komm raus ...
 

Das Walpurgisnacht-Wochenende vom 26. April bis Ersten Mai im Überblick

In der Nacht auf den ersten Mai tanzen die Hexen und treiben den Winter aus. Das Faust-Festival hält die Besucher dazu das ganze verlängerte Wochenende auf den Beinen. Am Donnerstag, den 26. April locken Vorträge verschiedenster Art: In der Glyptothek geht es um Goethe und Ludwig I., der Treffpunkt Philosophie veranstaltet einen Faustischen Philo-Slam und Stefan Hunstein liest in der Galerie Thomas Texte von Paul Klee, der sich wenig Faustisch sah.

Am Freitag, den 27. April startet das Wochenende mit zwei rasanten Theaterabenden: In der Premiere von „Aperitif mit dem Teufel“ trifft ein Faust-Schauspieler unverhofft komisch auf den Teufel selbst. In „Goethes Fäuste - stark gekürzt“ bringt die Tollhaus Theater Compagnie alles auf die Bühne, was man von „Faust“ gesehen haben muss.

Die Lange Nacht der Musik spielt am Samstag, den 28. April, in der ganzen Stadt - speziell zum „Faust“ lockt der Gasteig mit über 30 Bands auf allen Ebenen. In der Kunsthalle legt DJ Rupen Gehrke auf; die Ausstellung „Du bist Faust“ ist zudem bis 22 Uhr geöffnet.

Zur Walpurgisnacht am Montag, den 30. April, zeigt das Residenztheater abermals seine gefeierte „Faust“-Inszenierung mit Bibiana Beglau, das Deutsche Theatermuseum lädt zur Nacht-Öffnung und die Kultur-Konsorten locken in den Hinterhof. Für kleine Faust-Freunde und solche, die es werden wollen, gibt die Münchner Stadtbibliothek eine Walpurgisnacht in der Kinder- und Jugendbibliothek.

Am Ersten Mai laden die Jungen Münchner Symphoniker zu ihrem Frühjahrskonzert in die Allerheiligen Hofkirche und in der Kunsthalle erklingen Vertonungen des Goethe-Dramas auf einem original Dulcken-Hammerflügel inmitten der Opernkulisse der Faust-Ausstellung.

 

Mehr Faust-Festival im Mai

Alles neu macht der Mai, und dieser steht unter den Vorzeichen Tanz, Theater und Konzert. Das Faust-Festival geht mit vielen neuen Veranstaltungen in eine weitere Runde. Am Wochenende vom 4. bis 6. Mai zeigen Meisterschüler von Iwanson International, der Schule für zeitgenössischen Tanz, im Gasteig ihr Können in den Arbeiten großer Choreographen. Selbst getanzt werden darf bei „RE-ACT! Harry Klein goes Kunsthalle“ am 17. Mai in der Kunsthalle mit den DJs Christian Löffler und Benna vom Harry Klein - Das Faust-Festival feiert damit seine Halbzeit.

Das Theater wartet im Mai mit außergewöhnlichen Spielorten und Fassungen auf. Gespielt wird „Faust Runde 1“ und „Faust Runde 2“ im Ring des Boxwerks am 11. und 12. Mai. In Gebärdensprache zeigt das imago tanzstudio Szenen aus „Faust“ I und II zur Musik von Carl Orff am 18. Mai. „Der Meister und Margarita“ entführt im Münchner Lustspielhaus in die russische Variante des Faust-Stoffes am 24. und 25. Mai.

Vielfältig ist auch das Konzertprogramm im Mai. Die Jazzrausch Bigband feiert mit ihrem neuen Programm „Seelenrausch“ am 5. Mai Premiere. August Zirner und Stefan Noelle sprechen, lesen, trommeln „Faust“ am 9. Mai im Volkstheater. „Klaviermusik zum Faust“ eröffnet das jährliche „Klavierfest im Gasteig“ am 14. Mai. „Orgelpunkt III“ präsentiert Faustische Musik von Schubert bis „Rocky“ am 16. Mai und obendrein eine Auftragskomposition des Linzer Komponisten Alfred Huber. Auf der Suche nach „Faust“ im europäischen Kontext eröffnet am gleichen Abend das Konzert im Italienischen Kulturinstitut neue Perspektiven auf Busonis „Dr. Faust“.

München im Faust-Fieber

Eine ganze Stadt sucht fünf Monate lang nach des Pudels Kern. Erstmalig präsentieren in München mehr als 200 Partner über 500 Veranstaltungen zum Thema Faust.

2018 steht München vom 23. Februar bis 29. Juli fünf Monate lang im Zeichen von Goethes berühmtester Tragödie. Das Faust-Festival ist eine Initiative der Kunsthalle München und des Gasteig. Die Idee für das Festival entstand bei den Planungen zur Ausstellung „Du bist Faust − Goethes Drama in der Kunst“, die zeitgleich in der Kunsthalle München zu sehen ist. Direktor Roger Diederen ist überzeugt von der Strahlkraft des „Faust“: „Der Text ist immer noch hoch aktuell und kann auf unterschiedlichsten Ebenen die Menschen zusammen-bringen. Eine derartige Kooperation gab es in München noch nie."
Vielfältig, bunt und für jedermann - so wendet sich das Faust-Festival an Kulturfans und Neugierige, an Alt und Jung, Münchner und Touristen. Für jeden ist etwas dabei: Ausstellungen, Konzerte, Workshops, Vorträge, Theatervorstellungen, Filme, Partys, Performances etc. Dabei geht es auch darum, bis heute allgegenwärtige Themen zu erschließen, im alten Stoff neue Facetten zu entdecken und nicht zuletzt Berührungsängste mit dem großen Klassiker abzubauen.

Die Eröffnungswoche vom 21. Februar bis 02. März

Am Mittwoch, den 21. Februar, eröffnet das Faust-Festival mit einer „Faust-Late-Night-Show“ im Festivalzentrum Gasteig, die im Stream des BR live zu verfolgen ist. Den Abend gestalten u.a. Kabarettistin und Schauspielerin Luise Kinseher, die Jazzrausch Bigband und Bariton Christian Lange. Durch die Veranstaltung führt Eva Mähl, bekannt aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Moderatorin für „Galileo“ oder „taff“. Parallel präsentiert das Kaufhaus Ludwig Beck am Münchner Marienplatz eine Faustische Schaufensterinstallation, mit der Künstler und Bühnenbildner Philipp Fürhofer das Festival auch in den öffentlichen Raum verlagert. Am 23. Februar starten zahlreiche Ausstellungen; am Abend findet die offizielle Eröffnungs-party mit rupidoo im Gasteig statt. In der folgenden Woche spricht Sahra Wagenknecht mit Manfred Osten über die Glücksutopie in „Faust II“ und der Theaterkritiker C. Bernd Sucher verleiht seiner Anti-Leidenschaft für das in seinen Augen überschätzte Werk Ausdruck. Insgesamt gibt es in der Eröffnungswoche 33 verschiedene Veranstaltungen sowie 16 Ausstellungen und Dauerveranstaltungen zu sehen.

Das Festival-Programm im März

Im März locken zahlreiche Konzerte mit der enormen Vielfalt der „Faust“-Vertonungen. Der Richard-Wagner-Verband beschäftigt sich mit den Spiegelungen von „Faust“ bei Wagner, am Klavier Gerold Huber. Das Münchener Kammerorchester zeigt seine „Sympathy for the Devil“ mit Werken von Niccolò Paganini bis George Crumb (*1929). In der Allerheiligen Hofkirche wird das neue Werk für Glasharmonika von Friedrich Heinrich Kern uraufgeführt.
Im Residenztheater spielt Bibiana Beglau abermals die Rolle des Mephisto, für die sie mit dem Theaterpreis FAUST ausgezeichnet wurde. Klaus Maria Brandauer liest bei Ludwig Beck, Thea Dorn ist im Gespräch im Gasteig. Die Berlinerin Bridge Markland packt „Faust“ mit ihren Puppen in eine Box und das BRETTERHAUS Wien zeigt „FAUST III“.

„Vom Eise befreit ...“ - Ostern mit dem Faust-Festival

Mit einer 19-teiligen Filmreihe präsentiert das Münchner Stadtmuseum 100 Jahre Faust-Filmgeschichte auf der Leinwand - die Regisseure Werner Fritsch und Szabó sind bei ihren Filmen zu Gast. Hinaus in die Stadt geht es mit den Osterspaziergängen zwischen Gasteig und Monacensia. Der Konzeptkünstler und Sounddesigner Mathis Nitschke lädt mit seiner App „Vergehen“ zu einem musikalischen Hörspaziergang ein.

Presseinformationen zum Faust-Festival 2018

Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.

                                                                   (Goethe, „Faust I“, Vers 940)

Das Faust-Festival München 2018 ist eine Initiative der Kunsthalle München und des Gasteig. Es findet vom 23. Februar bis 29. Juli 2018 statt. Die Idee für das Festival entstand bei den Planungen zur Ausstellung „Du bist Faust - Goethes Drama in der Kunst“, die zeitgleich in der Kunsthalle München zu sehen sein wird. Direktor Roger Diederen ist überzeugt von der Strahlkraft des „Faust“: „Ich glaube an das Thema. Ich glaube, wenn wir alle zusammenarbeiten, werden wir alle profitieren." Der Gasteig, Europas größtes Kulturzentrum, ist das Festivalzentrum des fünfmonatigen Events.

Alle unter einem Dach

Am Faust-Festival München 2018 beteiligen sich nicht nur die Flaggschiffe der Münchner Kulturinstitutionen und haben das Thema in ihre Spielpläne integriert. Auch und gerade die mittleren und kleinen Häuser, Künstler aller Genres, Off-Szene, Profis und Laien sorgen dafür, „Faust“ fünf Monate lang im Zentrum wie in den Stadtteilen präsent zu machen. „Ein Festival, bei dem gerade auch die Kleinen ihren Platz haben", fasst Projektleiterin Anna Kleeblatt dieses Ziel zusammen. Die Beteiligung von über 200 Partnerinstitutionen bestätigt die Resonanz eindrucksvoll.

„Faust“ von allen für alle

Vielfältig, bunt und für jedermann - unter diesem Credo wendet sich das Faust-Festival an Kulturfans wie neugierige Seiteneinsteiger, an Alt und Jung, Einheimische wie Auswärtige, Münchner und Touristen. Im kreativen Programm findet sich für jeden etwas: Sei es in Hinsicht auf die verschiedenen Genres wie Ausstellung, Konzert, Workshop, Theatervorstellung, Vortrag, Film, Performance  etc. Sei es inhaltlich, wenn es darum geht, heute allgegenwärtige Themen zu erschließen, dem alten Stoff neue Facetten zu entringen und nicht zuletzt Berührungsängste mit dem großen Thema abzubauen.

Partner mit Charakter

Das Faust-Festival München 2018 verzichtet dabei bewusst darauf, kuratorisch ein Programm zu erstellen. Jeder Partner ist so einzigartig wie seine Veranstaltung, sein Publikum und seine Position in der kulturellen Landschaft der Stadt. „Es ist schön, dass diesmal keiner sagt, was gut ist und was nicht gut ist", unterstreicht Max Wagner, der Geschäftsführer des Gasteig, diesen Anspruch, sich auf die Vielfalt der Angebote einzulassen.

„Faust“ und München?

Über 500 Termine listet das Faust-Festival derzeit auf der Website. Nur mit einer kulturellen Vielfalt wie in München kann ein so breites Programm entstehen, um sich einem zentralen Werk der Weltliteratur zu nähern, um gemeinsam Begegnungen und ein Aufeinandertreffen möglich zu machen. München bietet die perfekte Basis für ein Festival in dieser Größe.

Pressebilder Festivalteam

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Für Rückfragen rund um das Faust-Festival München 2018 stehen wir gerne zur Verfügung. Wenn Sie regelmäßig unsere Pressemitteilungen erhalten wollen, schreiben Sie bitte an presse@faustfestival.com.

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